Startschuss in Kulmbach – Oberfranken Offensiv geht mit 36 oberfränkischen Modellkommunen neue Wege

09. Februar 2026: Projekt „TrafO – Zentrum für Transformation und Change-Management Oberfranken“ auseinander.

KULMBACH – Wie bewältigen unsere Städte und Gemeinden die Herausforderungen der Zukunft in Zeiten des permanenten Wandels und klammer Kassen? Antworten darauf und vor allem konkrete Lösungsansätze sollen jetzt mit 36 Kommunen erarbeitet werden, die gemeinsam neue und zum Teil auch unkonventionelle Wege gehen. Zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dieser sogenannten Modellkommunen kamen jetzt in Kulmbach im Coworking-Space „Zeiträume“ zusammen, um die nächsten Schritte zu definieren. Federführend in diesem Projekt ist die regionale Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv.

Es sind zentrale Themen, denen sich die Rathauschefs unserer vor allem ländlich geprägten Gemeinden und kleineren Städte permanent stellen müssen: Wie schaffe ich für meine Mitbürgerinnen und Mitbürger modernen und bezahlbaren Wohnraum, wie fördere ich ein lebendiges Miteinander und wie verhelfe ich meiner Kommune zu einem positiven Image? Dabei sind Infrastruktur, Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Betreuung und Pflege sowie die medizinische Versorgung nur einige der entscheidenden Kriterien, ob sich Menschen für oder gegen einen Wohnort entscheiden. Mit diesen komplexen Themen setzt sich auch die Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv in ihrem Projekt „TrafO – Zentrum für Transformation und Change-Management Oberfranken“ auseinander.

Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv: „Unseren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern fehlt es weniger an Erkenntnis, als vielmehr häufig an finanziellen Mitteln, Manpower und Zeit.
Hier wollen wir in drei Schritten unterstützen. Erstens – wir definieren mit den jeweiligen Kommunen ihre größten Herausforderungen.
Zweitens – wir vernetzen diese Gemeinden thematisch miteinander und fördern so den Austausch, und drittens – wir erarbeiten mit diesen vernetzten Gemeinden maßgeschneiderte Projekte, die dann bestmöglich übertragbar sind.“
Zudem wird es fachbezogene Exkursionen geben, die den sprichwörtlichen Blick über den Tellerrand hinaus ermöglichen. So bietet Oberfranken Offensiv beispielsweise im April eine zweitägige geführte Reise an, die unter anderem nach Nordrhein-Westfalen führt.
Dort wird den Teilnehmenden erläutert, wie es der gut 1.700 Einwohner kleine Ort Etteln geschafft hat, als beste „Smart City“ weltweit ausgezeichnet zu werden.

Die Modellkommunen
Folgende Städte und Gemeinden haben den Zuschlag als Modellkommune in dem Projekt von Oberfranken Offensiv erhalten:
• Landkreis Kronach (9): Tettau, Steinbach am Wald, Nordhalben, Stockheim, Küps, Steinwiesen, Pressig, Ludwigstadt, Wallenfels
• Landkreis Kulmbach (5): Presseck, Kasendorf, Stadtsteinach, Marktleugast, Thurnau
• Landkreis Hof (5): Köditz, Trogen, Schwarzenbach am Wald, Bad Steben, Schwarzenbach an der Saale
• Landkreis Bamberg (5): Ebrach, Buttenheim, Strullendorf, Schönbrunn im Steigerwald, Viereth-Trunstadt
• Landkreis Bayreuth (4): Goldkronach, Waischenfeld, Emtmannsberg, Gefrees
• Landkreis Forchheim (4): Igensdorf, Ebermannstadt, Gößweinstein, Kunreuth
• Landkreis Coburg (2): Niederfüllbach, Ahorn
• Landkreis Lichtenfels (3): Marktzeuln, Redwitz an der Rodach, Hochstadt am Main

Leider haben wir keinen Alternativtext zu diesem Bild, aber wir arbeiten daran.