Aus dem Rathaus Januar 2026

15. Januar 2026: Projekte, Aktionen und allgemeine Informationen aus dem Rathaus

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

ich hoffe, Sie hatten besinnliche Weihnachtstage und sind gut ins neue Jahr 2026 gestartet. Ich wünsche Ihnen für das kommende Jahr alles erdenklich Gute und hoffe, dass Sie den Markt Steinwiesen bei seiner Weiterentwicklung tatkräftig unterstützen.

In den letzten 30 Jahren meiner Amtszeit als Bürgermeister habe ich stets versucht, die Belange der Bürgerinnen und Bürger bei den kommunalpolitischen Entscheidungen zu berücksichtigen. Dabei lag mir immer die Gesamtentwicklung der Gemeinde mit seinen Ortsteilen Neufang, Birnbaum, Nurn und Schlegelshaid am Herzen. Nachdem wir die finanziellen Grundlagen durch eine sparsame Haushaltspolitik geschaffen hatten, konnten wir auch die Investitionen angehen, die heute schon als selbstverständlich angesehen werden. Für die Zukunft wird es wichtig sein, das Wünschenswerte vom Machbaren zu trennen.

Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür und Sie haben es in der Hand, die richtigen Frauen und Männer zu wählen, die unsere Heimatgemeinde Steinwiesen weiterentwickeln und gemeinsam mit den Bürgern die richtigen Entscheidungen treffen. Für mich als Bürgermeister ist es erfreulich, dass sich viele Kandidatinnen und Kandidaten für dieses kommunale Ehrenamt im Marktgemeinderat zur Verfügung stellen. Dies zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Großgemeinde Steinwiesen ein großes Interesse daran haben, neue Projekte anzugehen und laufende abzuschließen. Meinem Amtsnachfolger wünsche ich das notwendige Fingerspitzengefühl, um die nicht leichter werdenden Aufgaben auch meistern zu können.

Unsere Welt hat sich in den letzten Jahren verändert. Krieg, Naturkatastrophen und politische Extreme von links und rechts bestimmen die jetzige Zeit. Deshalb sind die demokratischen Kräfte in Deutschland, aber auch in unserer Heimatgemeinde Steinwiesen gefragt. Probleme und Herausforderungen zu erkennen, ist für die zukünftig handelten Personen eine wichtige Aufgabe. Nicht nur den Kontakt in den sozialen Medien pflegen, sondern auch die Gespräche vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern führen, das trägt dazu bei, unsere Demokratie zu stärken. Dabei sind Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten wichtig, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Ich möchte mich schon heute bei allen bedanken, die mich in den letzten Jahren unterstützt haben und an meiner Seite standen. Nur so war es möglich, Maßnahmen und Investitionen in der gesamten Großgemeinde zu planen und umzusetzen.

Trotz aller Hektik sollten wir nicht vergessen, dass wir bei uns in Frieden und Freiheit leben und wirken können. Dies ist nicht selbstverständlich in weiten Teilen unserer Welt. Sich an den wichtigen Dingen des Lebens zu erfreuen, sollte auch dazu beitragen, positiv in die Zukunft zu sehen. Die Herausforderungen der Zukunft müssen wir annehmen und dürfen diese nicht auf die lange Bank schieben. Letztlich muss jeder selbst bereit sein, seinen Teil zur Weiterentwicklung seines persönlichen Umfeldes oder unserer Gemeinde zu leisten. Wir dürfen nicht alle Aufgaben auf den Staat abschieben, denn vor Ort können wir schneller und besser die Herausforderungen meistern.

 

Ihr

Gerhard Wunder
Erster Bürgermeister