Heimatmotive, die Erinnerungen wecken

14. Oktober 2026: Ehrenamtliche „Zeitschenker“ des Caritas-Quartiersprojektes besuchen Senioren zusammen mit Künstlerin Sibylle Wollmann

Steinwiesen, le. Die ehrenamtlichen „Zeitschenker“ des Caritas-Quartiersprojektes freuten sich sehr, denn sie durften mit den Bildern der Steinwiesner Künstlerin Sibylle Wollmann den von ihnen besuchten Senioren eine ganz besondere Freude machen.

Seit April gibt es ihn nun schon in Steinwiesen - den Besuchsdienst „Die Zeitschenker“. In diesem Projekt besuchen Ehrenamtliche als „Zeitschenker“ ältere Menschen, die sich über Unterstützung und Aufmerksamkeit freuen. Sie verschenken dabei das Wertvollste, was man geben kann: Zeit. Dabei geht es nicht um häusliche Pflege, sondern darum den generationsübergreifenden Kontakt mit anderen Menschen zu fördern und den Beschenkten durch Besuche Abwechslung und mehr Lebensqualität in ihrem Alltag zu ermöglichen. „Zeitschenker“ besuchen einen Menschen zuhause, lernen ihn kennen und suchen gemeinsam nach Ideen und Möglichkeiten Zeit miteinander zu verbringen. Sie unterhalten sich, lesen einander vor, spielen Gesellschaftsspiele, lösen gemeinsam Kreuzworträtsel oder gehen spazieren – je nachdem woran beide Freude haben. Organisiert und koordiniert wird das Projekt vom Caritas-Quartiersstützpunkt im Koberhaus.  Neun engagierte Steinwiesnerinnen und Steinwiesner haben sich bereits zu „Zeitschenkern“ schulen lassen und schon über 30 Besuche bei älteren Menschen durchgeführt. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, welch große Freude diese Besuche nicht nur für die besuchten Senioren, sondern auch für die „Zeitschenker“ selbst sind. Möchten auch Sie von den Zeitschenkern besucht werden, dann melden Sie sich gerne bei Quartiersmanagerin Luisa Engelhardt (Tel. 09262/9938808).

Die gebürtige Steinwiesnerin Sibylle Wollmann, die bei einem ihrer Besuche in der Heimat von diesem Projekt erfuhr, war so begeistert, dass sie nun sechs hochwertige Drucke ihrer Steinwiesner Heimatmotive an die teilnehmenden Senioren des Projektes spendete. Sie möchte damit jenen älteren Menschen, die ihr Haus nur noch wenig verlassen können, eine besondere Freude machen. Sibylle Wollmann, geborene Michel, bekannt unter dem Hausnamen Hembela, verbindet in ihrer Kunst die Schönheit des Frankenwaldes mit der Liebe zur fränkischen Mundart. Mit Pinsel und fränkischen Worten erzählt sie Geschichten, die nach Heimat klingen. Besonders am Herzen liegen ihr die Motive aus Steinwiesen. Drei ihrer Heimat-Bilder und das Trio der fränkischen Kosenamen können aktuell in den Schaufenstern der ehemaligen Gärtnerei Burger bewundert werden.

 

Leider haben wir keinen Alternativtext zu diesem Bild, aber wir arbeiten daran.
Im Bild die ehrenamtlichen Zeitschenkerinnen mit Künstlerin Sibylle Wollmann (von links: Sabine Kuhla, Susanne Herpich, Sibylle Wollmann, Andrea Bartosch, Lisa Greifenstein und Helga Rattinger)