Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Steinwiesen

12. Januar 2026: Gerhard Wunder für 50 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein geehrt

Steinwiesen, sd.

Ehrungen
Wenn man einem Verein 50 Jahre die Treue hält, ist das schon enorm. Wenn man dies bei der Feuerwehr tut, hat man meistens schon einen langen aktiven Dienst hinter sich und engagiert sich ebenfalls lange im passiven Sektor - so wie Gerhard Wunder. Am 1. August 1975 trat er in die Feuerwehr ein und tat seinen Dienst als Feuerwehrmann. Nach der Einführung des Atemschutzes absolvierte er auch hier die Ausbildung und zählte damals zur „Spezialeinheit“ der Steinwiesener Wehr. Auch als er 1996 zum Bürgermeister gewählt wurde, führte er seinen aktiven Dienst fort, soweit es ihm möglich war. Nach seinen 25 Jahren aktiver Zeit wurde er Mitglied bei den Roten Teufeln und ist das bis heute. Nun überreichten ihm Kommandant Dominic Welscher und Vorsitzender Andreas Klinger die Urkunde für 50 Jahre Treue zu „seiner Feuerwehr“. Weitere Ehrungen für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein gingen an Kai Kretschmer und Stephan Wrobel.

Leider haben wir keinen Alternativtext zu diesem Bild, aber wir arbeiten daran.
Kommandant Dominic Welscher (li) zeichnet Gerhard Wunder für 50 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein aus
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Gerhard Wunder (Mitte) wurde von Kommandant Dominic Welscher (li) und Vorsitzenden Andreas Klinger für 50 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein ausgezeichnet

Berichte, Daten und Fakten
Kommandant Dominic Welscher gab einen Überblick über das abgelaufene Jahr 2025. Es wurden insgesamt 50 Einsätze mit insgesamt 2.055 Stunden abgeleistet. Diese gliederten sich in 10 Brandeinsätze, 21 Technische Hilfeleistungen, 12 Sicherheitswachen, 1 Amtshilfe und 6 Verkehrssicherungsmaßnahmen. Besonders in Erinnerung blieben die schweren Verkehrsunfälle in Erlabrück, Rieblich und zwischen Steinwiesen und Schlegelshaid sowie der Katastropheneinsatz im benachbarten Thüringen. Auch wurden 40 Übungen mit 1.315 Stunden abgehalten. Aktuell steht sowohl die Aktive Mannschaft mit insgesamt 44 Aktiven sehr gut da, als auch der Feuerwehrverein mit insgesamt 124 Mitgliedern. Über den großen Wasserschaden, der im September 2024 das obere Stockwerk des Gerätehauses sehr in Mitleidenschaft zog, berichteten Paul und Lena Klinger, die auch auf das kleinste Detail ausführlich eingingen. 900 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden hier geleistet, um alles wieder auf Vordermann zu bringen.

Im vergangenen Jahr wurden auch etliche Veranstaltungen und Feste durchgeführt. So bebte in der Faschingszeit das Gerätehaus beim Tanz sowie nach dem Faschingsumzug, die Wiedereröffnung des Gerätehauses mit einem Kameradschaftsabend und Ehrungen war sicher ein Highlight genauso wie das Wintergrillen kurz vor Silvester. Und natürlich das 150jährige Jubiläum, das man mit einer Kirchenparade, Festgottesdienst und Blaulichtmeile gebührend gefeiert hat. Erfreulich lief auch der Spendenaufruf, wo 1.800 Euro gesammelt und für die mobile Sichtschutzwand, die Schleifkorbtrage und neue Kennzeichnungswesten verwendet wurden. Eine Kinderfeuerwehr wurde ins Leben gerufen, die nun ab 2026 durchstartet. In 2026 ist auch sonst einiges geplant, so steht als nächstes der Faschingstanz am 24. Januar in der Fahrzeughalle an und das Faschingstreiben am 15. Februar. Das schon traditionelle Wintergrillen gibt es wieder am 30. Dezember.

Auszeichnungen und Beförderungen
Fabian Rehwald und Markus Hopf wurden zum Feuerwehrmann, Tobias Gleich zum Löschmeister befördert
Das Lehrgangsabzeichen Atemschutzgeräteträger wurde an Lena Klinger, Fabian Rehwald, Max Smettane und Martin Göppner vergeben.

Grußworte
Im Namen des Marktes Steinwiesen dankte Bürgermeister Gerhard Wunder der Feuerwehr für den wertvollen Einsatz zum Wohl der Bürger. Die Gemeinde stehe immer hinter ihren Feuerwehren, hier spielt das Geld keine so große Rolle, sondern die Leute, die diesen Dienst verrichten. Viele können nur kritisieren, aber was wirklich zählt, ist die Unterstützung. Und die bekommen sie von der kommunalen Führung auch in Zukunft. Er dankte auch für seine Ehrung und meinte, dass die Feuerwehrgemeinschaft sehr wichtig sei, vor allem die Jugendarbeit zählt viel.

Von Seiten der Kreisbrandinspektion betonte Kreisbrandmeister Ronny Reuther, dass er hier in Steinwiesen nur Positives zu hören bekommen hat. Egal ob im aktiven Sektor oder bei Festen, die Feuerwehr Steinwiesen gibt immer ein gutes Bild in der Gemeinde ab. Auch die belastenden Einsätze wurden professionell abgearbeitet und man merkt, dass der Feuerschutz nicht an der Gemeindegrenze aufhört. Wenn es um Menschenleben geht, interessiert eben nicht die Farbe der Uniform oder des Fahrzeuges.

Grußworte kamen ebenfalls von den Roten Teufeln, dem Musikverein, der Soldaten- und Reservistenkameradschaft, der BRK-Bereitschaft, der Feuerwehr Neufang und der Pfarrei Steinwiesen.