„Mühlenpersonal“ zieht bei Saisonende der Teichmühle Bilanz
Steinwiesen, sd. Die Schneidmüller waren und sind ein besonderes Völkchen, so ist der allgemeine Volksglaube und irgendwie stimmt er auch noch in der heutigen Zeit. Betrachtet man die „Mühlenmannschaft“ der Teichmühle, die Schneidmüller, Mühlenführer und Helfer, so ist das wirklich ein besonderer Schlag Mensch. Und genau das betonte der erste Vorsitzende des Mühlenvereins, Hans Götz, bei der Saisonabschlussbesprechung im gemütlichen Mühlenstübchen in der Teichmühle. Fast alle waren hier zusammengekommen. Es gab einen Rückblick auf die vergangene Führungsperiode und man war sich einig, dass sich die neuen Schneidmüller sehr gut eingelebt haben. Zu den Öffnungszeiten war immer ein Schneidmüller und ein Mühlenführer zur Stelle. Dass die Gruppenanmeldungen seit 2025 über den Tourismusverband Oberes Rodachtal bzw. das Tourismushaus laufen, hat sich ebenfalls bewährt. Stolz sind alle aber besonders auf eines, den Besucherrekord in 2026. Es waren noch nie so viel Gruppen, Schüler, Urlauber und Einheimische an der Mühle wie in diesem Jahr. Verbessert wird die Situation für Besucher noch im nächsten Frühjahr, wenn die Besucherplattform fertig gemacht und die Teilüberdachung angebracht wird. Hier galt der Dank des Vorsitzenden besonders Martin Unglaub für seine Arbeit.
Nach außen zeigen, wer und was man ist, war das Thema, als es hieß, man werde sich einheitlich kleiden. Und so werden auf den Hemden das Logo der Teichmühle und der Vorname des Trägers zu sehen sein. Um das Wissen zur Teichmühle auch in den Sozialen Medien noch attraktiver zu machen, hat Bernhardt Lang die Homepage überarbeitet, aktualisiert sie ständig und erweitert sie. Alle Informationen rund um die Mühle findet man auf www.teichmuehle-steinwiesen.byseum.de Als ältester Aktiver gibt er auch sein Wissen um die Wassermühlen und deren 900-jährige Tradition an die neuen Mühlenführer weiter und steht den Schneidmüllern beratend zur Seite. Ein Arbeitseinsatz findet in diesem Jahr allerdings noch statt, muss doch das Stauwehr herausgenommen sowie die Exponate im Außenbereich und die Schneidmühle selbst winterfest gemacht werden. Ein kleines Highlight hatte Helmut Schwegler noch dabei, das Teichmühlenbier. Gebraut in Mönchsambach im Bamberger Umland hatte er ein auf die Teichmühle abgestimmtes Etikett mit Banderole entworfen und eigenhändig aufgeklebt. Ein guter Abschluss für eine tolle und erfolgreiche Saison, die auch Gemeinderat Günter Partheymüller und Gönner Klaus Gemeinhardt durch einen kurzen Besuch würdigen.