Ein besonders wichtiges Thema bleibt die Zukunft unseres Freibades. Nach der Bürgerinformationsveranstaltung am 21. Mai haben wir die Anregungen gesammelt, bewertet und in eine überarbeitete Planung eingearbeitet.
Bisher war ein gemeinsames 25-Meter-Becken mit sechs Bahnen und Sprungturm vorgesehen, in das auf drei Bahnen der Nichtschwimmerbereich integriert werden sollte. In den Diskussionen wurde deutlich, dass vor allem die Schwimmerinnen und Schwimmer bei dieser Lösung Bedenken haben. Diese haben wir aufgegriffen: Das Nichtschwimmerbecken soll wieder ein eigenes Becken werden. Daneben ist ein reines 25-Meter-Schwimmerbecken mit fünf Bahnen und einem Sprungbereich geplant. So schaffen wir Platz zum Schwimmen und gleichzeitig einen getrennten Bereich für Nichtschwimmer.
Die ebenfalls diskutierte Variante eines 33-Meter-Beckens hat der Marktgemeinderat nach längerer Beratung aus Kostengründen nicht weiterverfolgt. Mit dem eigenständigen Schwimmerbecken können wir den Anliegen der Schwimmer dennoch Rechnung tragen und bleiben bei einer finanziell vertretbareren Lösung.
Zur Planung gehören außerdem eine neue Wachkabine und ein neues Babybecken für unsere jüngsten Badegäste. Das Babybecken ist allerdings nicht förderfähig. Auch die gesamte Technik und der bisherige Umkleidebereich sollen erneuert werden. Es geht damit um eine umfassende Sanierung, die unser Freibad für die kommenden Jahrzehnte fit machen soll.
Die Planung wurde vom Marktgemeinderat einstimmig und über alle Fraktionen hinweg befürwortet. Diese Einigkeit ist ein wichtiges Signal: Wir wollen diesen Weg gemeinsam gehen.
Die aktuelle Kostenberechnung liegt bei rund 4,26 Millionen Euro netto. Für den Markt sind dabei die Nettokosten maßgeblich. Ob wir das Projekt in dieser Form umsetzen können, hängt nun entscheidend davon ab, ob und in welcher Höhe wir Fördermittel erhalten. Auch bei großer Einigkeit müssen wir die finanzielle Leistungsfähigkeit unserer Gemeinde im Blick behalten.
Die Regierung von Oberfranken hat uns bestätigt, dass Marktgemeinderat und Verwaltung die erforderlichen Schritte für eine Förderung unternommen haben und unser Platz auf der Warteliste erhalten bleibt. Ob im kommenden Jahr Mittel zur Verfügung stehen, hängt vom Haushalt des Freistaates Bayern ab. Umso dankbarer bin ich unserem Landtagsabgeordneten Jürgen Baumgärtner, der seine volle Unterstützung für unser Projekt zugesagt hat. Parallel werden wir uns weiterhin um Fördermittel des Bundes bemühen.
Unser gemeinsames Ziel bleibt, unser Freibad und damit ein Stück Heimat für die Zukunft zu erhalten. Mit der überarbeiteten Planung und dem einstimmigen Beschluss haben wir einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan.