Warum sind manche Kanalschachtdeckel nummeriert?
Vielleicht sind Ihnen in letzter Zeit nummerierte Kanalschachtdeckel in unseren Straßen aufgefallen. Diese Markierungen dienen der Vorbereitung notwendiger Schachtregulierungen.
Eine Regulierung wird erforderlich, wenn Schachtabdeckungen nicht mehr bündig mit der Fahrbahn abschließen, beschädigt sind oder sich durch Setzungen Höhenunterschiede gebildet haben. Solche Versätze sind nicht nur unangenehm beim Überfahren, sondern können ein Sicherheitsrisiko darstellen – besonders für Radfahrer, Motorradfahrer und den Schwerlastverkehr. Durch die Nummerierung können die betroffenen Schächte eindeutig erfasst, geprüft und gezielt instand gesetzt werden. Die Kosten für die Regulierung eines Schachtes belaufen sich auf ca. 1.200 Euro. Ziel ist es, die Schachtdeckel wieder fachgerecht an das Straßenniveau anzupassen. Dadurch werden Verkehrssicherheit und Fahrkomfort verbessert, Lärm und Erschütterungen reduziert sowie Folgeschäden an Straße, Kanalbauwerk und angrenzender Infrastruktur vermieden. Die Arbeiten tragen somit dazu bei, unsere Straßen und Kanalanlagen dauerhaft funktionsfähig und sicher zu erhalten.
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Erneuerung des Pumpwerks Berglesdorf
Das Pumpwerk Berglesdorf sorgt dafür, dass das Abwasser aus Berglesdorf zuverlässig in Richtung Kanalnetz und weiter zur Kläranlage Neufang gepumpt wird. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass die Anlage technisch nicht mehr dem heutigen Stand entspricht. Die Steuerungstechnik ist veraltet, Stör- oder Fehlermeldungen werden derzeit nicht automatisch an den Bauhof übertragen.
Ein Pumpenausfall kann daher erst bei einer Kontrolle vor Ort festgestellt werden. Zudem ist keine zweite Pumpe als Reserve vorhanden. Fällt die vorhandene Pumpe aus, kann das Abwasser nicht mehr weitertransportiert werden; im ungünstigsten Fall kann es zu einem Rückstau kommen. Auch im Hinblick auf die Arbeitssicherheit besteht Handlungsbedarf. Wartungs- und Kontrollarbeiten müssen für das Bauhofpersonal sicher durchgeführt werden können. Dazu gehören unter anderem ein sicherer Einstieg sowie geeignete Einrichtungen zum Heben und Ausbauen der Pumpe.
Um die Abwasserentsorgung auch künftig zuverlässig, betriebssicher und nach dem Stand der Technik gewährleisten zu können, ist eine Erneuerung des Pumpwerks notwendig. Der Planungsauftrag wurde bereits an das Büro SRP aus Kronach vergeben. Derzeit wird von einer Investition in Höhe von rund 250.000 Euro ausgegangen. Diese Kosten werden sich auch auf die Kanalgebühren auswirken.
Wasserrohrbruch in der Ankerstraße
In der Ankerstraße kam es zu einem Wasserrohrbruch, nachdem sich ein Hausanschlussschieber gelöst hatte. Dadurch entstanden erhebliche Schäden im Straßen- und Gehwegbereich. Durch die schnelle Meldung des Schadens durch Stefan Gohlke und Kristina Hoffmann konnten umgehend die notwendigen Schritte eingeleitet werden, um den Wasserverlust zu stoppen und den Schaden schnellstmöglich zu beheben.
Mein besonderer Dank gilt Markus Hopf vom Bauhof, Alexander Simon von der Fernwasserversorgung Oberfranken, Jürgen Kämpfer, der Freiwilligen Feuerwehr Steinwiesen sowie unserem 3. Bürgermeister Christian Kremer, der die Reparatur von Anfang bis Ende begleitet hat. Durch dieses schnelle und engagierte Eingreifen am Feiertag konnte Schlimmeres verhindert und weiterer Wasserverlust vermieden werden.
Die Firma Löhlein hat bereits am Folgetag die weiteren Arbeiten zur Behebung des Rohrbruchs übernommen. Im Anschluss werden der Straßen- und Gehwegbereich wieder ordnungsgemäß hergestellt.
Sperrung am Baierswehr in Steinwiesen
Das Baierswehr in Steinwiesen musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Grundlage hierfür ist die fachliche Einschätzung des Ingenieurbüros SRP. Unter Berücksichtigung der Vorgeschichte und der vorgefundenen Schäden wird die Brücke derzeit als nicht mehr standsicher bewertet.
Die vorhandenen Stahlträger können nach Einschätzung des Ingenieurbüros nicht mehr sinnvoll saniert werden. Für eine dauerhafte und verkehrssichere Lösung ist voraussichtlich eine Erneuerung des gesamten Überbaus erforderlich. In diesem Zusammenhang müssen auch die Unterbauten statisch überprüft werden. Zudem sind weitere Untersuchungen notwendig, insbesondere im Hinblick auf mögliche Unterspülungen am Mittelpfeiler.
Der weitere Fahrplan sieht nun vor, einen Statiker sowie ein Planungsbüro einzubinden und mögliche Fördermittel zu akquirieren. Seitens der Städtebauförderung wurde bereits signalisiert, dass die historische Wegeverbindung grundsätzlich förderfähig sein kann.
Ein konkreter Zeitplan steht derzeit jedoch noch nicht fest. Bis zur abschließenden Klärung und Umsetzung der notwendigen Maßnahmen muss die Sperrung bestehen bleiben. Der Marktgemeinderat wird sich im Rahmen der Haushaltsberatungen mit dem weiteren Vorgehen und der Finanzierung befassen.
Ich bitte um Verständnis für diese notwendige Maßnahme. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat hier oberste Priorität.
Investition in einen zukunftsfähigen Bauhof
Der Bauhof des Marktes Steinwiesen erfüllt Tag für Tag wichtige Aufgaben für unsere Marktgemeinde. Dazu gehören unter anderem die Pflege unserer Grünflächen, der Winterdienst, Reinigungsarbeiten, kleinere Unterhaltungsmaßnahmen, Transporte sowie viele weitere Arbeiten, die für ein gepflegtes und funktionierendes Gemeindeleben notwendig sind.
Damit unser Bauhof diese Aufgaben auch künftig zuverlässig, wirtschaftlich und ordnungsgemäß erfüllen kann, wird die Ausstattung modernisiert und erweitert. Angeschafft werden ein Fiat Ducato Pritschenwagen, ein Fiat Ducato 3-Seiten-Kipper, ein Egholm-Geräteträger zum Kehren, Saugen, Räumen und Mähen, ein Grillo-Aufsitzrasenmäher sowie ein Humbaur-Anhänger zum Transport des Geräteträgers und des Aufsitzrasenmähers.
Insgesamt investiert der Marktgemeinderat rund 170.000 Euro in einen leistungsfähigen und zukunftsfähigen Bauhof. Finanziert wird diese Maßnahme über das kommunale Investitionsbudget des Bundes, aus dem dem Markt Steinwiesen rund 525.000 Euro zugeteilt wurden. Dadurch wird der kommunale Haushalt für diese Anschaffungen nicht zusätzlich belastet. Vielen Dank an den Bund sowie an den Freistaat Bayern.
Besonders erfreulich ist, dass beim Kauf des Geräteträgers und des Aufsitzrasenmähers auch lokale Anbieter zum Zuge gekommen sind. Damit stärken wir nicht nur unseren Bauhof, sondern zugleich auch die Betriebe vor Ort.
Mein Dank gilt allen Gruppierungen im Marktgemeinderat — MGS, SPD und CSU —, die die Notwendigkeit dieser Investition erkannt und mitgetragen haben.
Mit dieser Investition schaffen wir gemeinsam die Voraussetzungen dafür, dass unsere Bauhofmitarbeiter ihre vielfältigen Aufgaben in allen Ortsteilen weiterhin gut, sicher und effizient erledigen können.
